Wie hält man Wachteln artgerecht?

Wenn man Wachteln halten möchte und sich vorher im Internet zu diesem Thema informiert, stoßt man leider auf viele unterschiedliche Aussagen wie Wachteln gehalten werden sollten. Bis vor kurzen gab es keine gesetzlichen Vorschriften wie Wachteln zu halten sind. Seit neuem ist die Haltung von Wachteln im Tierschutzgesetzt veröffentlicht worden. Es freut uns sehr das wir die Gesetzlichen Vorgaben mehr als erfüllen. (mehr dazu findet ihr am Ende der Seite)

Auf dieser Seite möchten wir unsere Erfahrungen die wir mit der Wachtelhaltung gemachten haben teilen. Natürlich sind auch wir nicht perfekt und lernen immer wieder neu dazu. Ausdiesem Grund werden die folgenden Daten immer wieder aktualisier und verbessert.

Das Gehege

Das Gehege muss so beschaffen sein um das plötzliche Auffliegen der Wachteln zu verhindern und ihnen Schutz

vor Zugluft und kälte bieten. Ein Wachtelgehege muss nicht nur an den Seiten geschlossen sein, sondern auch von oben und unten, um das ausbrechen und das Eindringen von Raubtieren zu verhindern. Das Gehege kann also ein Raum sein oder eine Voliere. Vor allem im Winter und bei Regen sollten die Wachteln eine Möglichkeit eines Unterstandes sowie eines Zugluftgeschützten Bereich aufsuchen können. Wachteln verfügen über keine Daunen die sie vor Kälte schützen auch bei Regen suchen sie trockene und geschützte Verstecke auf. Im Laufe der Zeit konnten wir feststellen das Wachteln im Winter frieren und aus diesem Grund in einer Garage oder einer Isolierten Hütte gehalten werden sollten. Komplet im Freien ohne Schutz sollte die Wachtel im Winter nicht gehalten werden, da sie hier oft krank werden und in Folge dessen sterben. Des Weiteren müssen die Tageszeiten der Wachtel im Winter verlängert werden, um die Futteraufnahme zu gewährleisten. Alle Geflügelarten sind sehr Lichtabhängig und schlafen sobald es dämmert. Auch Wachteln sind je nach Lichteinwirkung aktiver oder eben nicht. Es muss besonders im Winter darauf geachtet werden da hier die Tage kürzer sind. Die Ideale Einstellung sind 12 Stunden Licht/ 12 Stunden Nacht. Es sollte auch am Tag genügend Licht vorhanden sein um die Wachteln zum fressen animieren. Zu wenig Licht kann zu federpicken, Gewichtsverlust, Abnahme der Legeleistung und Durchfall führen. Es wird daher empfohlen elektrisches Licht zum Beispiel LED-Lampen einzubauen. Auf Neonröhren oder Energiesparlampen sollte verzichtet werden da diese Lichtquellen „flackern“ und somit die Tiere verwirren würden. Für die tägliche Eiausnahme, Fütterung und Säuberung des Stalles sollten alle Ecken und Verstecke leicht zugänglich sein, um die tägliche Arbeit zu erleichtern. Es empfiehlt sich auf den ersten Quadratmeter nur 5 Wachteln zu halten. Häuser, Verstecke, Pflanzen und Futter sowie Wasserplätz und Sandbäder sind von der Grundfläche abzuziehen. Das heißt wenn ich zwei Quadratmeter Fläche zu verfügung habe, aber insgesamt 1 m2 für Wasser, Sand, Pflanzen usw. benötige bleibt nur 1 Quadratmeter für die Wachteln über. Auf diesem Quadratmeter kann ich 5 Wachteln halten.  Auf jeden Weiteren Quadratmeter können bis zu 10 Wachteln gehalten werden. Wachteln sind Gruppentiere es sollten also mindestens 5 Wachteln gemeinsam gehalten werden. Die Gesamtfläche darf einen halben Meter dabei nicht unterschreiten. Jedem Wachtelhalter muss auch klar sein, dass auch so kleine Tiere Zeit und Geld kosten. Also investiert in gute artgerechte Gehege - Platz macht Freude Dir und deinen Tieren! Und denke immer daran, du kannst den Raum verlassen, die Wachtel nicht! Am besten ist es, wenn man seine Gehege so gestaltet, dass man selber darin wohnen will. So und wer zwingt sich jetzt in einen Hasenkäfig?


Achtung Neu: Hasenkäfige erfüllen nicht mehr die Gesetzlichen Vorschriften und sind somit verboten! 


Als Anregung zur Gehegegestalltung findem sie hier ein paar Bilder. 




Was in einem Wachtelgehege nicht fehlen sollte !

Futter und Wasser

Das wichtigste ist Wasser, auch wenn Wachteln ziemlich klein wirken benötigen sie dennoch sehr viel Wasser im Verhältnis zu ihrer Größe. Hier ist wichtig das Ihr sauber arbeitet, auch wenn das Wasser noch gut Aussieht nach spätestens zweit Tagen sollte es gewechselt werden. Im Wasser können sich durch die Wachteln erhöht Bakterien und Viren bilden. Diese wollen wir ja nicht züchten also immer gründlich mit einer Bürste alles reinigen. Die Wasserbehälter sollten auch jede Woche einmal mit einem Spülmittel/Desinfektionsmittel gereinigt werden um Krankheitserreger abzutöten. Natürlich besteht auch die Möglichkeit eine automatische Wasseranlage einzubauen. Diese sind optimal für Berufstätige Wachtelliebhaber. Als Futter sollte ein etwas feinerer Schrot verwendet werden, um das Aufnehmen der Körner zu erleichtern. Wir verwenden ein spezielles Wachtelfutter. Dieses besteht aus Mais, Sojaextraktionsschrot aus gesch. Saat dampferhitzt, Gelbhirse, Calcium, Sonnenblumenöl, Phosphaten, Salz, und Weizenfuttermehl. Den Wachteln muss ausreichend Futter zur Verfügung gestellt werden. Wachteln haben wie die meisten Geflügelarten einen Kropf in diesem wird das Futter mittels kleinen Steinchen und Bakterien zerkleinert. Aufgrund des hohen Stoffwechsels muss eine Wachtel immer Futter zur Verfügung stehen. Wie bereits unter dem Kapitel "Das Gehege" erwähnt muss auch auf die Lichtzufuhr geachtet werden um die Wachtel zum fressen zu animieren.


Sandbad

Das Sandbad ist eine gute Beschäftigung der Wachteln außerdem wird auf diese weiße Ihr Federnkleid vor Parasiten geschützt. Für das Sandbad kann trockene Erde, oder Sand verwendet werden.  Sand kann sehr fein sein darum sollte ein Sandbad  nicht in geschlossenen Räumen verwendet werden da es zu Lungenschäden führen könnte. Viele Züchter geben Kieselgur in die Sandbäder Erfahrungen zeigten aber bislang eine eher negative Auswirkung des Kieselgur im Sand. Wir empfehlen nur bei akuten Befall Kieselgur in die Sandbäder zu geben und auf den Gesundheitszustand der Wachteln zu achten. 


Die Sandkörner haben noch weitere positive Eigenschaften sie dienen auch zur Zerkleinerung der Nahrung und tragen somit zu einer guten Verdaulichkeit bei und die Wachtel kann durch die Aufnahme von Vogelsand (Grit*) Ihren Kalkbedarf decken. Grit sollte, wenn nicht im Futter vorhanden immer zur Verfügung gestellt werden um Windeiern oder "Legenot" entgegen zu wirken.

*Als Grit werden zerkleinerte Muscheln bezeichnet.


Verstecke zum Ruhen

In einem artgerechten Gehege dürfen natürlich auf keine Fall Verstecke fehlen. Diese müssen mindestens 20 cm hoch und 20cm breit sein. Weiters ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Für gute Verstecke eignen sich Tannen und Fichtenäste man kann auch kleine Laubbäume oder Äste verwenden. Natürlich kann man auch ein Haus aus Karton bauen und bemalen. Wie schon gesagt es gibt keine Grenzen. Alles was man im Wald findet lieben Wachteln von Wurzeln bis Steinen oder Moos. Mit allem haben sie Freude. Die verschiedenen Dekorationen und Naturelemente wie Äste und Zweige sorgen nicht nur für mehr Ruhe im Wachtelstall, sondern bieten auch einen perfekten Unterschlupf. So kann sich eine Wachtel gemütlich in ein Häuschen kuscheln und ein Ei legen. Durch die vielen entstandenen Zwischenräume kann sich die Wachte auch von den Hähnen separieren, und ihr Gefieder schützen. Der Natürliche Lebensraum sollte hier als Vorbild genommen werden. Wachteln Leben am Waldboden im Dickicht unter Zweigen und Ästen gut versteckt. Wachteln haben nicht wie Hühner, den sogenannten Klammerreflex mit dem sie sich auf Ästen halten könnten. Sie würden auf Ästen zwar laufen können sich aber nicht daran festkrallen.


Stiegen und Wachteln

Wie bereits im oben angeführten Text erwähnt haben Wachteln keinen Klammerreflex, wie Hühner so benötigen sie bei steilen Steigen oder Rampen immer einen rutschfesten Untergrund. Hier können so genannte Hühnerleitern mit mini Sprossen angefertigt werden oder die Bretter werden mit einem Stoff bezogen wo sie sich mit Ihren krallen festhalten können um vorwärts zu gelangen. Die Möglichkeit Stiegen in sein Gehege mit einzubauen macht den Gehege bau gleich noch etwas interessanter. Somit kann man ganz einfach einen Zwischenboden einziehen der zum Beispiel unten als Versteck dient und oben noch mehr Fläche für die Wachteln oder auch für Wasser und Futter bietet. Hier sollten die Stiegen aber so wenig kompliziert wie möglich gestallt werden da komplizierte kehren und Rundstiegen oft zum Rückzug der Wachteln führt. Das heißt wenn ein größerer 1. Stock eingezogen wird bitte oben sowie unten mit Wasser versorgen. Da nicht jede Wachtel wieder zurück findet und es passieren kann, das sie sich in einem Versteck zurückzieht sollte man Wasser und Futter immer zur Verfügung stellen. Ich konnte beobachten das sie meistens nur in das Erdgeschoss runterfielen, und nie kapierten das sie auch hinuntergehen hätten können.


Einstreu, Dekoration Spiel und Spaß

Als Einstreu kann man fast alles verwenden, was man zur Verfügung hat. Wichtig ist hier nur das, dass Einstreu nicht zu viel Feinstaub enthält. Denn die Wachteln sind klein und können durch die Feinstaubbelastung Atemprobleme bekommen. Diese Information ist wichtig in geschlossenen Räumen. Und bitte darauf achten! Ich verwende als Einstreu bei den ausgewachsenen Wachteln überall Sägespäne. In den Verstecken biete ich Ihnen Heu an damit sie dort lieber Ihre Eier ablegen. Hierzu noch eine kleine Information Wachteln legen normalerweise dort Ihre Eier ab wo sie stehen. Dies dient in der Natur zur Verwirrung der Fressfeinde. Bei mir nehmen sie zwar die Hütten auch nicht alle an aber somit vermeidet man Kapute Eier, zu mindestens geringfügig. Die Wachtel benötigt auch für Ihre Verdauung ab und zu ein paar getrocknete Gräser die sie so zu sich aufnehmen können.

So nun ist euer Gehege schon eine Richtige Oase geworden. Um den Wachteln aber noch ab und zu das Leben zu versüßen könnt Ihr ihnen einen Stein mit Moos frisch aus dem Wald ins Gehege stellen. Dieser sorgt für frische Würmchen und Laven die sich im Moos verstecken. Und wenn das Moos trocken ist lieben es die Wachteln darauf zu schlafen. Weiters könnt Ihr Euch in jeder Tierhandlung Hirsestangen holen diese könnt Ihr den Wachteln auch aufhängen sie lieben es wenn, sie die Körner herunter picken können. Meistens liegen sie zu 2 oder zu dritt vor einer Stange. Weitere "Leckerlies" sind unterandrem alle Insekten (Mehlwürmer oder Heuschrecken) sowie Obst und Gemüse. Vorsicht Zitrusfrüchte in erhöhter Meng sowie Avocados sind für Wachteln giftig, alles andere (Zwiebel, Knoblauch, Gurke, Salat, Erdbeeren, Himbeeren, Kürbis usw.) werden geliebt.


Wachteln im Freien

Was kann ich Pflanzen? - und Welche Gefahren gibt es?

Was könnte für eine Wachtel schöner sein als die Natur. Doch leider ist es bei uns für unsere Wachteln sehr gefährlich. Nicht nur der Fuchs ist einer Ihrer Fressfeinde. Nein auch Katzen und Hühner können Wachteln gefährlich werden. Wer dennoch die Möglichkeit hat seine Wachteln im Sommer in einer Voliere zu halten, kann dies gerne machen. Hier sollte man aber auf einige Gefahren achten. Zusätzlich zu den oben angeführten Punkten sollte auch ein Stall vorhanden sein welcher Rückzug bietet. Wachteln gehen leider nicht wie unsere lieben Hühner bei Dämmerung in den Stall, nein es scheint ihnen sogar zu gefallen und sie beginnen oft zu singen, wenn es Abend wird. Das Gehege sollte also auch in der Nacht sicher sein. In den letzten Jahren ist mir immer mehr bewusst geworden das Wachteln über den Tag verteilt lieber im Schatten sind als in der Sonne. Sicher ist ein 10 Minuten Sonnenbad etwas Schönes doch dann ziehen sie sich wieder lieber in den Schatten zurück. Dort werden dann auch gerne Eier abgelegt. Auch Regen und kalte, nasse Tage zählen nicht zu ihren Favoriten. Da sie bei zu langen hintereinander folgenden Regetagen sich unwohlfühlen kann es auch dazu kommen das die Legeleistung zurückgeht. Aus diesem Grund empfehle ich ein Dach bei der Außen Haltung zu installieren. Wachteln suchen sich wie alle Tiere gerne ihr Futter selbst, es ist sehr untypisch das sie Giftpflanzen tatsächlich fressen würden dennoch sollte man natürlich nicht nur Giftpflanzen im Gehege haben, da die Möglichkeit einer Unverträglichkeit besteht. Kleewiesen und Löwenzahn sind bei Wachteln immer sehr beliebt natürlich ist auch schon eine einfache Wiese das größte für sie, das Scharren in der Erde und das zupfen am Gras ist nicht nur Gesund sondern auch eine gute Möglichkeit Gruppen zu vergesellschaften. Durch die vielen Ablenkungsmöglichkeiten, ist jeder Streit schnell vergessen. Hier sollte man aber wissen das Wachteln oftmals kahle Stellen verursachen können und somit kein Gras mehr nachwächst. Auch durch das ständige koten kann der Rassen beschädigt werden. Das Gehege muss auch des Öfteren umgestellt werden, wenn man ihnen immer wieder frisches Gras zur Verfügung stellen möchte.



Auf diesen Bildern ist die Volieren aus dem Jahr 2017 dargestellt, das Ganze ist nur ein Probeversuch gewesen um Wachteln artgerecht auch im Freien halten zu können. Im Jahr 2017 haben wir beobachtet wie sich Wachteln im Laufe des Sommers verhalten und wie die Haltung ihre Legeleistung beeinflusst. Leider sind die Resultate der Haltung nicht wie erhofft positiv verlaufen. Aufgrund der starken Regenfälle bekamen die Wachteln vermehrt nasse Füße das, das Legeverhalten der Wachteln beeinflusste. Auch Wachteln im Alter von 3-4 Wochen, konnte man noch nicht durchgängig in der Voliere halten. Auch der sonst schnelle Überblick für Verletzte oder kranke Tiere war nicht gegeben. Die Wachteln nutzten sehr die verschiedenen Verstecke dies auch die Eiersammlung nicht positiv vereinfachte. Wie bereits erwähnt oder auch auf den Fotos zu sehen wurde in schlimmen Fällen ihnen ein Regenschirm als Schatten bzw. als Regeschutz zusätzlich bereitgestellt. Das Projekt musste aber immer wieder aufgrund der starken Regenfälle unterbrochen werden. Wir sind dabei die Erfahrungen weiter durchzudenken und bessere Alternativen zu finden.

Im Jahr 2018 mussten wir Aufgrund beruflich Weiterbildung die Wachtelanzahl reduzieren. Somit war es etwas leichter die Wachteln zu halten. Auf 4 Quadratmeter hielten wir in einer Voliere 20-30 Wachteln. Je nach Nachzucht und Verkauf schwankte hier die Anzahl der Tiere. Um die Tiere nicht täglich einfangen zu müssen, musste die Voliere Fuchs und Mader sicher sein. Das sie auch war. Durch die Plexiglas Abdeckung war auch der Regen kein Problem mehr. Jedoch machte die Hitze den Wachteln sehr zu schaffen. So wurde viele Schattenplätze geschaffen. Doch ein natürlich Schatten ist doch viel angenehmer als ein Künstlicher. Es war einfach sehr heiß. Wodurch das Projekt immer wieder abgebrochen wurde. Unsere Wachteln sollten doch nicht leiden. Auch Parasiten (Vogelmilben) sind bei heißen Temperaturen ein großes Problem welches man bedenken sollte. Durch den wenigen Regen wuchs auch das Gras nicht mehr nach was zu kahlen und überdüngten flächen im Gehege führte. Somit mussten wir wöchentlich die Voliere verschieben. Auch die Eierausnahme ist im warsten Sinne subobtimal. Die meisten Eier kann man nicht mehr verwenden da sie zu lange in der Sonne lagen. Was bei Temperaturen um die 30 Grad schon nach 2 Stunden der fall ist. Für Berufstätige Wachtelhalter somit ein absolutes no go!

Auch die neugier der Wachteln die Köpfe durch die Volierengitter zu stecken stellte sich als Lebensgefährlich heraus. Wir haben viel aus dem vergangenen Sommer gelernt und hoffen wiederholt die Wachtel im Jahr 2019 ohne Probleme artgerecht im Freien den ganzen Sommer zu halten. Natürlich sollte auch ein qualitativ hochwertiges Produkt bei dieser Haltung entstehen.

2019 hatten wir viel Zeit um nachzudenken und begannen während des Urlaubs die Ställe zu säubern und die Wachteln draußen zu halten. Leider endete dies in einer Tragödie ein Raubtier hat das Volierengitter aus dem Holz gerissen. Alle Wachteln kamen dabei um. 

2020 wurde der Stall komplett erneuert wobei die Wachteln weichen mussten.


Welche Haltungsmöglichkeiten gibt es?

Vor- und Nachteile Volierenhaltung und Bodenhaltung im Fokus

Vorteile einer Voliere:

  • gute Zugänglichkeit
  • Wachteln in angenehmer Höhe
  • einfache Handhabung beim reinigen
  • gute Eiausnahme, sehr gute Qualität.
  • sehr gute Übersicht

Nachteile einer Voliere:

  • viel Arbeit bei dem Bau der Voliere
  • schwieriger Auslauf (da die Wachteln von der eventuell erhöhten Voliere, wieder hinuntermüssen (dieses kapieren nicht alle)
  • Milben haben mehr Ritzen zur Verfügung, allerdings lässt sich dies durch gehobeltes und gestrichenes Holz verhindern.

Vorteile bei Bodenhaltung:

  • keine langen Bauarbeiten (vorhandener Raum
  • Wachteln sind schon am Boden besserer Auslaufs Möglichkeiten
  • viel Platz

Nachteile bei Bodenhaltung:

  • Wachteln können beim Ausmisten leichter auskommen
  • schlechte Eiausnahme, vermindert die Qualität
  • Ausmisten komplizierter (alle Wachteln fliegen auf, rennen herum)
  • ständiges beugen des Oberkörpers
  • ständiges Aufpassen wo man hin tritt.
  • nur langsames Bewegen möglich.
  • schlechter Überblick (versteckte Wachteln, versteckte Eier)
  • zweites Schuhwerk und Kleidung nötig. (Verschleppung von Kot)

Rechtliche Grundlagen

In den letzten Jahren sind immer wieder neue Informationen dazu gekommen die wir nun gesammelt hier zur Verfügung stellen möchten. In Zukunft wird es sicher auch BIO - Wachteln geben. Darüber werden wir sobald es eine Verordnung gibt berichten. Zur Zeit gibt es nur eine Empfehlung, die auf eine Schweizer Rechtsgrundlage zurückzuführen ist. Die in Österreich geltende 1. Tierhaltungsverordnung beschreibt die japanische Legewachtel nur unter der Begriffsbestimmung Hausgeflügel, die weiteren Haltungsvorschriften sind nicht für die Wachtelhaltung geeignet. Aufgrund einer Nachfrage bei der SLK bezüglich BIO -Status und Haltungsvorschriften bekamen wir ebenfalls nur eine Tierschutzhaltung von Wachteln (Anhang zum Handbuch7-1-1(Tierhaltungsrichtlinie) vom 19.02.2018. ) Diese Richtlinie konnten wir aber leider nirgends im Internet finden. Der Inhalt stimmt aber mit der "Empfehlung zur Haltung von Wachteln" vom Tierschutzbericht 2005/2006 überein. Am 03.05.2018 wurde von der Veterinärmedizinischen Universität Wien(9. ÖTT‐Tagung) ein Bericht über "Wachtelhaltung: Vorgehen und Beurteilung" verfasst. Aus diesem Bericht gehen die gleichen Probleme und rechtlichen Grundlagen hervor, die wir bereits durch die Schweizer Verordnung aus dem Jahr 1982 kennen, sowie durch unsere Erfahrungen. Daraus lässt sich nunmehr schließen, dass es noch immer keine Verordnung zur Haltung von Wachteln gibt.

Download
Empfehlung zur Haltung von Wachteln
Tierschutzbericht 2005/2006
Sowie Links zu weiteren Seiten im Hinblick auf Wachtelhaltung
Empfehlung zur Haltung von Wachteln.pdf
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Download
Rechtliche Grundlagen zur Wachtelhaltung
Tierschutz
Im Interesse der Tiere – zu Lasten der Tiere
3. Mai 2018 / Veterinärmedizinische Universität Wien
Rechtliche Grundlagen zur Wachtelhaltung
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Die Empfehlung ist zwar in manchen Punkten schon ein guter Anfang, jedoch ist die Haltung von Wachteln mit 22,22 Stück pro m2  noch immer nicht artgerecht. Eine Mindestfläche von einen halben m2 ist im Hinblick auf meine Erfahrung inkl. Sand, Verstecke, Nester immer noch zu wenig Platz.

Viel Spaß mit euren Wachteln

Ich hoffe ich konnte euch etwas über die Haltung von Wachteln beibringen und wünsche euch viele glückliche Wachteln und jede Menge leckere Wachteleier.


Warum? Viel zu oft las ich auf Facebook viele Unwahrheiten und das viele Leute diese armen kleinen Geschöpfe bei -15°C im Freien hielten, ohne Heu oder Schutz. Um dies zu vermeiden entwarf ich diese Seite um den Wachteln eine "Stimme" zu geben. Diese Seite sollte das Leben der Wachteln verschönern.

 

 

Familie Resch

Mahdweg 4

5324 Faistenau

Tel: 0676/474 63 00

E-Mail: info@mahdgut.at

 

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